Kabinett beschließt Fracking-Gesetzentwurf

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Der Bohrturm einer Ölförderplattform in Pennsylvania, die nach dem Prinzip des "Fracking" arbeitet. Foto: Jim Lo Scalzo

Berlin (dpa) - Nach langer Debatte soll das umstrittene Gas-Fracking in Deutschland unter strengen Auflagen nur zu Probezwecken erlaubt, eine spätere großflächige Förderung aber nicht ausgeschlossen werden.

Das Kabinett beschloss in Berlin einen Gesetzentwurf des Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministeriums. Danach soll Fracking in sensiblen Regionen wie Wasserschutzgebieten verboten werden. Bisher gibt es keine gesetzliche Regelung.

Ein erster Anlauf war 2013 gescheitert, weil Vorschläge der damaligen Bundesregierung aus Sicht einiger Unions-Abgeordneter keinen ausreichenden Wasserschutz boten. Auch jetzt fordern bereits Dutzende Bundestagsabgeordnete von Union und SPD Nachbesserungen, so wird unter anderem gefordert, dass es keinen Automatismus für eine kommerzielle Förderung ab 2019 geben dürfe.

Umweltbundesamt zum Fracking

Koalitionsvertrag von Union und SPD

Eckpunkte Fracking

Fragen und Antworten der Bundesregierung

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