Kämpferische Piraten wollen in drei Landtage

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Spitzenkandidat der Piratenpartei für die Wahl in Schleswig Holstein: Torge Schmidt.

Neumünster - Die Piratenpartei will der Politik zeigen, dass ihr Aufschwung nicht nur von kurzer Dauer sei. Deshalb lautet das Ziel: Einziehen in alle drei Landtage. Denken Sie, sie schaffen das?

Die Piratenpartei will bei allen drei bevorstehenden Landtagswahlen in die Parlamente einziehen. Ziel sei, bei den Wahlen im Saarland am kommenden Wochenende sowie im Mai in Schleswig-Holstein (6.) und Nordrhein-Westfalen (13.) jeweils auf fünf Prozent zu kommen, sagte Bundesvorstandsmitglied Matthias Schrade am Montag in Neumünster (Schleswig-Holstein). „Ich freue mich über jeden Prozentpunkt, der darüber liegt. Aber das Wichtigste ist, erst einmal in die Landtage einzuziehen“, betonte er. Jüngsten Umfragen zufolge liegen die Piraten in den drei Bundesländern derzeit etwa bei fünf Prozent oder leicht darüber.

Piraten: Was steckt hinter der neuen Partei?

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„Wir sind kein Großstadtphänomen, sondern können auch in ländlichen Gebieten sehr viele Wähler mobilisieren“, sagte Schrade. Bis vor kurzem seien die Piraten in den Flächenländern eher unbekannt gewesen, auch weil dort der Wahlkampf aufwendiger und teurer sei als in einer Großstadt. „Wir haben einfach nicht die Mittel wie die großen Parteien, die ja oft eine Materialschlacht veranstalten“, sagte er. „Aber spätestens seit Berlin kennen uns die Leute.“ Im Vorjahr war die Piratenpartei bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin erstmals in ein Landesparlament eingezogen.

dpa

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