K+S plant parallel zu Oberweser-Variante

Kali-Abwasserrohr zur Nordsee: Treffen im März?

Kassel/Hannover. Niedersachsens neuer Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) hat offenbar Interesse an baldigen Gesprächen mit dem Kasseler K+S-Konzern signalisiert. Damit geht die künftige Entsorgung der Kali-Abwässer aus dem Werra-Revier in die nächste Runde.

Um das Raumordnungsverfahren zum Bau einer Abwasserleitung an die Oberweser vorzubereiten, tagen Behörden, Verbände und Organisationen, die irgendwie mit dem Projekt zu tun haben, am 19. Februar beim RP Kassel. Eine vergleichbare Veranstaltung für die längere Leitung direkt zur Nordsee plant K+S schon für März oder April in Niedersachsen. Entschieden ist so oder so nichts. Genehmigungsverfahren - egal, für welche Variante - sieht das Unternehmen nicht vor 2015 anlaufen. Das wurde auf Anfrage unserer Zeitung bestätigt.

Als Suchkorridore für eine Abwasserleitung aus dem Kaliwerk im Kreis Hersfeld-Rotenburg zur Oberweser nennt K+S die Midal-Erdgastrasse westlich Kassels. Denkbar ist auch eine Variante östlich der Stadt: Hier würde das Rohr mit der neuen 380-kV-Leitung Vahle-Meckbach gebündelt.

Hoch umstritten sind Speicherbecken, die an der Oberweser entstehen sollen. Nahe der Einleitstelle am besten - technisch gesehen, so K+S, könne man die Speicher teils aber auch weiter zurück entlang der Pipeline errichten. Und nach Ende der Nutzung wieder abbauen.

Von Wolfgang Riek

Rubriklistenbild: © Archiv

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