Auch in Kassel wird gedreht

„Kamera läuft“ in Hessen - Regionen als Filmstandorte

Kassel. Ob Matthias Schweighöfer, Elyas M'Barek („Türkisch für Anfänger“) oder Christoph Maria Herbst („Stromberg“) - immer häufiger stehen bekannte Filmschauspieler auch in Hessen vor der Kamera.

Frankfurt, Wiesbaden oder Kassel werden zunehmend zu Kulissen für Film- und Fernsehproduktionen. Die zentrale Lage und die unverbrauchten Bilder seien Pluspunkte für Hessen, sagen Branchenvertreter wie Produzent Uli Aselmann. Er dreht zur Zeit den Film „Männerhort“ im Frankfurter Stadtteil Riedberg. Die Produktion wird vom Land mit einer Million Euro unterstützt.

Insgesamt wurden von HessenInvestFilm in den vergangenen drei Jahren 42 Produktionen gefördert, darunter auch die Filme „What a Man“ und „Schlussmacher“ von Matthias Schweighöfer.

Aselmann sieht aber nicht nur Vorteile beim Filmstandort Hessen: Das ortsansässige Filmpersonal sei momentan meist ausgebucht, daher müsse man Mitarbeiter aus München oder Berlin holen. Somit sei ein Dreh in Hessen derzeit meist teurer als an etablierten Standorten. Die Kritik stößt nicht auf taube Ohren: Das Land Hessen will nach Angaben des zuständigen Staatssekretärs Ingmar Jung die Filmförderung gemeinsam mit den Filmschaffenden umstrukturieren. (lhe)

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