Kreisfeuerwehr Northeim

Feuerwehr eilt zur Rettung eines Storchs: Doch der Einsatz verläuft anders als erwartet

In einer Northeimer Ortschaft schien ein Storch in Not zu sein. Als die Einsatzkräfte zur Rettung des Tieres eilten, sorgte dieses jedoch für eine Überraschung.

  • In einer Northeimer Ortschaft beobachteten Anwohner einen Storch in Not.
  • Als sie die Kreisfeuerwehr informieren, eilt diese zur Hilfe.
  • Doch das Tier reagiert anders als erwartet.

Ein Storch in Not? Das dachten sich am Donnerstagabend (13.08.2020) die Anwohner in Stöckheim im Landkreis Northeim. Denn auf einem Wohnhaus in der Martinstraße klemmte ein Storch über längere Zeit in einer Antenne fest.

Das Tier konnte sich offenbar nicht selbst befreien, daher wandten sich die Bewohner mit einem selbst gedrehten Video an die Ortsfeuerwehr Stöckheim. Das teilte die Kreisfeuerwehr Northeim mit. Für diese war klar, dass mit Drehleiter zur Rettung des Storchs geeilt werden musste.

Feuerwehr will Storch befreien: Das Tier hilft sich lieber selbst

Gegen 21.30 Uhr trafen die Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Brandmeister Daniel Kühle bei dem Wohnhaus ein. Kurzerhand wurde die Drehleiter aufgestellt und ausgefahren, um den Storch aus seiner misslichen Lage zu befreien, heißt es weiter in der Mitteilung der Feuerwehr.

Doch dann kam die Überraschung: Denn wie dem Video zu entnehmen ist, schien der Storch von der Annäherung der Einsatzkräfte nicht angetan zu sein. Bis auf zwei Meter Abstand ließ das Tier die Ortsfeuerwehr näher kommen. Dann war Schluss. Denn statt auf seine Befreiung zu warten, half der Storch sich selbst.

Feuerwehr will Storch befreien: Störche sind in der Northeimer Ortschaft nicht ungewöhnlich

Nach Angaben der Kreisfeuerwehr Northeim nahm das Tier sein Bein aus der Antenne und entfernte sich. Warum das Tier nicht früher auf die Idee kam, ist unklar. So endete der Einsatz ohne Tuchfühlung mit dem Storch, aber dafür mit zufriedenen Anwohnern und Einsatzkräften. Der Storch - in der Northeimer Ortschaft sind diese nichts ungewöhnliches - konnte somit wie gewohnt aus der Entfernung betrachtet werden.(Katharina Ahnefeld)

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Rubriklistenbild: © Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr

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