Kein Grund für Castor-Absage: Umweltministerium will Transport genehmigen

Gorleben. Dem geplanten Transport von elf weiteren Castoren ins Atommüll-Zwischenlager Gorleben steht aus Sicht des niedersächsischen Umweltministeriums nichts mehr im Weg.

Selbst wenn die zusätzlichen Behälter auf das Gelände kommen, werde der zulässige Höchstwert für die Strahlung aller Voraussicht nach deutlich unterschritten, teilte das Ressort von Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) am Montag mit.

Erlaubt ist am Zaun des Lagers eine jährliche Gesamtdosis von maximal 0,3 Millisievert (mSv). Unter Berücksichtigung aller bisherigen Messergebnisse und Prognosen würden aber nur bis zu 0,235 mSv für das Jahr 2011 erwartet, hieß es.

Die Mitglieder des Umweltausschusses im Landtag hatten sich zuvor über den Abschluss der Prüfungen in Gorleben informiert. Der nächste Castor-Transport ins Wendland wird Ende November erwartet. (lni)

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