Keine Anklage gegen Polizisten in Ferguson

Experten hatten das Urteil erwartet, Bürgerrechtler befürchtet. Foto: Tannen Maury
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Experten hatten das Urteil erwartet, Bürgerrechtler befürchtet. Foto: Tannen Maury
"Wir brauchen all die rassistischen Polizisten nicht", riefen Demonstranten. Foto: Larry W. Smith
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"Wir brauchen all die rassistischen Polizisten nicht", riefen Demonstranten. Foto: Larry W. Smith
Michael Browns Mutter konnte die Entschiedung nicht fassen. Foto: Larry W. Smith
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Michael Browns Mutter konnte die Entschiedung nicht fassen. Foto: Larry W. Smith
Chefankläger McCulloch kritisierte die vielen Gerüchte über den Vorfall. Foto: Cristina Fletes-Boutte
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Chefankläger McCulloch kritisierte die vielen Gerüchte über den Vorfall. Foto: Cristina Fletes-Boutte
Obama verteidigte das Urteil. Foto: Michael Reynolds
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Obama verteidigte das Urteil. Foto: Michael Reynolds
Die Gewalt eskalierte nach dem Urteil in Windeseile. Foto: Tannen Maury
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Die Gewalt eskalierte nach dem Urteil in Windeseile. Foto: Tannen Maury

Ferguson (dpa) - In der US-Kleinstadt Ferguson ist es am Montagabend (Ortszeit) bei Protestkundgebungen gegen die Jury-Entscheidung nach den tödlichen Schüssen auf einen schwarzen Jugendlichen zu ersten schweren Gewaltausbrüchen gekommen.

Die Proteste richteten sich gegen die Entscheidung einer Geschworenenjury, einen weißen Polizisten nach tödlichen Schüssen auf einen schwarzen Teenager nicht anzuklagen.

Demonstranten warfen mit Flaschen und Ziegelsteinen auf Polizeifahrzeuge, wie die Sender CNN und MSNBC berichteten. Mehrere Autos, darunter auch ein Streifenwagen, sowie zwei Läden gingen in Flammen auf. Mehrere Gebäude wurden geplündert. In der Stadt waren Rauchwolken zu sehen. Demonstranten zerschlugen zudem mehrere Schaufensterscheiben von Läden.

Nach CNN-Angaben hatte die Polizei zuvor Tränengas eingesetzt. MSNBC sprach von Rauchbomben. Im US-Fernsehen waren auch Bilder von vereinzelten Feuern zu sehen. Mehrere Schüsse seien zu hören gewesen, hieß es weiter. Die Zeitung "St. Louis Post-Dispatch sprach auch von Plünderungen. Hunderte Demonstranten besetzten zeitweilig eine Schnellstraße.

Auch in New York und vor dem Weißen Haus in Washington kam es nach Medienberichten zu ersten Protesten.

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