Keine Hinweise auf Terrorzelle

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Laut dem Vorsitzenden der Parlamentarischen Kontrollkommission (PKK) im Sächsischen Landtag und CDU-Landtagsabgeordneten, Günther Schneider gab es keine Hinweise auf die Terrorzelle.

Dresden - Sachsens Verfassungsschutz hatte nach eigenem Bekunden keine Hinweise auf die Neonazi-Terrorzelle in Zwickau.

Das teilte der Vorsitzende der Parlamentarischen Kontrollkommission im Landtag, Günther Schneider (CDU), am Montag in Dresden mit. Am Vormittag hatte Geheimdienstchef Reinhard Boos dem Gremium Rede und Antwort gestanden. “Der sächsische Verfassungsschutz hat mit dem Thüringer Trio weder unmittelbar noch mittelbar zusammengearbeitet. Das betrachten wir als eine Garantieerklärung des Präsidenten“, sagte Schneider mit Blick auf mögliche V-Leute in der Neonazi-Szene.

Die rechte Terrorzelle - Chronologie der Ereignisse

Die rechte Terrorzelle - Chronologie der Ereignisse in Bildern

Allerdings räumte Schneider ein, dass der Verfassungsschutz auch in Zwickau observiert hat - Details dazu nannte er jedoch nicht. Die Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) um Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos wird für die Mordserie an neun Geschäftsleuten türkischer und griechischer Abstammung zwischen 2000 und 2006 verantwortlich gemacht. Auch der Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter 2007 in Heilbronn wird dem rechtsextremen Trio angelastet. Außerdem soll die NSU für den Nagelbomben-Anschlag in der Kölner Innenstadt 2004 verantwortlich sein.

dpa

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