"Keinen Kommunisten"

AfD verweigert Ramelow die Stimme

+
Der AfD-Abgeordnete Stephan Brandner (r) steht neben AfD-Landessprecher Björn Höcke (l) und zeigt am Freitag im Landtag in Erfurt (Thüringen) aus Protest eine Auszeichnungs-Mappe und eine NVA-Uniform-Mütze mit DDR-Emblem.

Erfurt - Die ungültige Stimme in den beiden Durchgängen der Wahl des Thüringer Ministerpräsidenten stammt nach Angaben eines Abgeordneten aus der AfD-Fraktion.

„Ich habe den Stimmzettel bekommen, gefaltet und in die Urne geworfen - ohne in der Kabine ein Kreuz zu machen“, sagte der Ostthüringer Abgeordnete Stephan Brandner am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur und bestätigte damit einen Bericht der „Ostthüringer Zeitung“. Damit habe er allen zeigen wollen, dass er „keinen Kommunisten“ wähle - und an die undemokratische Wahlpraxis in der DDR erinnern wollen.

Der neue Regierungschef Bodo Ramelow (Linke) erhielt im ersten Wahlgang 45 Stimmen und verfehlte damit die nötige Mehrheit von 46 Stimmen. Exakt so viele Sitze hat auch seine rot-rot-grüne Koalition. Mindestens ein Abgeordneter aus dem Ramelow-Lager stimmte also nicht für ihn.

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.