Keine neuen Hinweise zur Terrordrohung in Braunschweig

+
Der Karnevalsumzug in Braunschweig ist wurde wegen Hinweisen auf einen möglichen Anschlag abgesagt. Foto: Friso Gentsch/Illustration

Braunschweig (dpa) - Nach der Terrordrohung gegen den Karnevalsumzug in Braunschweig liegen der Polizei keine neuen Hinweise zu den Hintergründen vor.

Festnahmen oder Durchsuchungen habe es bislang nicht gegeben, sagte heute ein Polizeisprecher. Der größte Karnevalsumzug Norddeutschlands "Schoduvel" war am Sonntag abgesagt worden. Den Sicherheitsbehörden lagen konkrete Hinweise auf einen möglichen Terrorakt mit islamistischem Hintergrund vor.

Bei den Hinweisen habe es einen direkten Bezug zu Braunschweig und dem "Schoduvel" gegeben, sagte Innenminister Boris Pistorius (SPD) dem NDR. Für eine Gefährdung an anderen Orten gebe es bislang keine Hinweise. In anderen Städten in Deutschland sollen die großen Rosenmontagsumzüge wie geplant stattfinden. In Köln, Düsseldorf und Mainz werden Hunderttausende Jecken erwartet.

Pistorius wies darauf hin, dass es in Braunschweig und Wolfsburg eine Konzentration von Salafisten gebe, die als gefährlich eingestuft werden. Die Szene werde beobachtet.

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.