WHO

Kommentar zur Studie über gefährliche Wurst: "Keine Panik"

Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft Wurst und Schinken als krebserregend ein. Experten mahnen zur Vorsicht bei Fleischverzehr. Dazu ein Kommentar von Ullrich Riedler.

Ein Spruch von Woody Allen sagt: „Du kannst 100 Jahre alt werden, wenn du auf all das verzichtest, weswegen Du Dir wünschst, 100 Jahre alt zu werden.“ Also: zügelloses Sexual- und Trinkverhalten, zu viel Schokolade und Eiscreme. Nun serviert die WHO eine weitere Horrorquittung aus der Genusswelt: Wurst und Fleisch.

Wer mit etwas Aufmerksamkeit die Zeitung liest, wird über Futtermittelskandale in der Landwirtschaft ohnehin gewarnt gewesen sein. Und dass Pökeln und Räuchern zwar eine pikante Zubereitungsweise ist, aber nicht gerade gesundheitsfördernd, war auch bekannt. Neu ist nur, dass jetzt selbst die größte und bedeutendste Gesundheitsorganisation offiziell warnt. Müssen wir jetzt also alle von unserer ahlen Worscht und dem Schinken lassen und mit gestopften Sojafingern Vorlieb nehmen? Müssen wir nicht.

Selbst die Autoren der Studie empfehlen nicht den Seitenwechsel zur Vegegarier- oder Veganer-Fraktion. Denn letztlich hat Fleisch auch für uns wichtige Bestandteile. Es kommt zudem - auch das wussten wir schon immer - auf die Mengen an, die man verzehrt. Insofern braucht niemand panisch zu reagieren. Man sollte die WHO-Studie aber unbedingt als das nehmen, was sie ist: ein Fingerzeig, bewusst und in Maßen zu essen.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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