Keine Zwischenfälle bei Lesung in der Gedenkstätte Point Alpha

Alles blieb ruhig: An der deutsch-deutschen Grenzgedenkstätte Point Alpha in der Rhön gab es am Dienstagabend keine Demonstrationen von alten Seilschaften und früheren Grenzern der DDR.

Ursprünglich war erwartet worden, dass es zu Ausschreitungen kommen könnte. Der Grund: Die Journalisten Jan Schönfelder und Rainer Irices stellten am Abend ein Buch vor, das einen dramatischen Grenzzwischenfall vor 50 Jahren zum Inhalt hat. Damals war der DDR-Grenzer Rudi Arnstadt sozusagen aus Versehen von dem Bundesgrenzschutzmann Hans Martin Plüschke erschossen worden.

Plüschke selbst wurde im Jahr 1998 ebenfalls mit einem Kopfschuss ermordet. Die Tat wurde niemals aufgeklärt. Noch heute wird spekuliert, ob es sich um einen Racheakt der Staatssicherheit gehandelt haben könnte.

Zu kleineren Unruhen war es am Point Alpha nur kurzzeitig gekommen, weil einige Interessierte nicht in den Saal der Gedenkstätte kamen. Die Lesung war hoffnungslos überfüllt. (tho)

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