Zum Weltkindertag

Kinderhilfswerk: Rechte von Kindern besser verankern

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Zum Weltkindertag haben Organisationen eine bessere Verankerung der Rechte von Kindern gefordert.

Berlin - Zum Weltkindertag haben Organisationen eine bessere Verankerung der Rechte von Kindern gefordert. Kinderpolitik führe immer noch ein Nischendasein, so die Kritik.

„Deutschland wird in Sachen Kinderrechte oftmals seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht“, sagte der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes, Thomas Krüger, am Samstag. „Deshalb brauchen wir die UN-Kinderrechtskonvention als politische Leitlinie in Deutschland. Kinderpolitik muss heraus aus seinem Nischendasein und in allen Politikbereichen verankert werden.“ Die Konvention war vor 25 Jahren - im November 1989 - als weltweites „Grundgesetz für Kinder“ von den Vereinten Nationen verabschiedet worden.

Unicef Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk geben an diesem Wochenende mit zentralen Veranstaltungen in Köln und Berlin den Auftakt zur Mitmachaktion „Augen auf für Kinderrechte“. Mädchen und Jungen aus ganz Deutschland können sich daran beteiligen. Mit Türschildern, wie sie Gäste an Hotelzimmern anbringen können, sollen sie in den kommenden Wochen Orte in ihrer Umgebung kennzeichnen, an denen sie sich besonders wohl oder unwohl fühlen. Unter anderem wird ein überdimensionales Türschild am Bundestag angebracht. „Kinder brauchen ein Umfeld, wo ihnen zugehört wird, das sie fördert und ernst nimmt“, sagte Unicef-Deutschland-Vorstandsmitglied Anne Lütkes.

dpa

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