Büro und Wohnung durchsucht

Kinderporno-Verdacht gegen Geschäftsführer der Frankfurter CDU

Frankfurt. Gegen den Frankfurter CDU-Geschäftsführer Christian Wernet wird wegen Kinderporno-Verdachts ermittelt. Nach Angaben seiner Partei und der Polizei wurden das Büro und die Wohnung Wernets durchsucht.

Der Politiker stehe unter dem Verdacht des Besitzes von Kinder-Pornografie.

Die CDU selbst habe die Polizei verständigt, teilte der Kreisvorsitzende der Frankfurter CDU, Uwe Becker, mit. Er habe zuvor entsprechende Hinweise von Mitarbeitern aus der Kreisgeschäftsstelle erhalten.

Wernet war zunächst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung über den Fall berichtet. „Bild“ zufolge stellten die Ermittler bei der Durchsuchung am Montag Computer und verschiedene Datenträger sicher, darunter mehrere CD. Die Polizei nannte zunächst keine weiteren Details.

„Herr Wernet ist mit Blick auf das laufende Verfahren bis auf weiteres von seiner Funktion als Geschäftsführer der CDU Frankfurt entbunden und ebenso bis auf weiteres beurlaubt“, teilte Becker mit.

Dies habe auch der Kreisvorstand der Frankfurter CDU in einer Sondersitzung beschlossen. Die Aufgaben Wernets übernehme kommissarisch seine bisherige Stellvertreterin Ursula Linzmeier. (dpa)

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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