Wegen Kammmolch: Wieder Klage gegen A-44-Abschnitt

Waldkappel. Erneut geht die Umweltschutzorganisation BUND rechtlich gegen den Ausbau der Autobahn 44 in Nordhessen vor. Es sei Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss zum Abschnitt Waldkappel bis Wehretal-Hoheneiche erhoben worden.

Das teilte der BUND am Dienstag mit. Zudem sei beim Bundesverwaltungsgericht die Aufhebung des Sofortvollzugs beantragt worden.

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Der BUND moniert zum Teil massive Verstöße gegen das Naturschutzrecht. So würden wertvolle Lebensräume und Winterquartiere der Amphibienarten Gelbbauchunke und Kammmolch zerstört. Auch für andere Tierarten seien Schutzvorschriften nicht oder nur unzureichend beachtet worden. Der BUND hatte bereits gegen die meisten andere Abschnitte des A-44-Ausbaus geklagt.

Posch bedauert Klage

Der Rechtsstreit verzögere die Entlastung vieler Ortsdurchfahrten entlang der künftigen A 44, bedauerte der hessische Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) die „Routineklage“ des BUND. Er wies in einer Pressemitteilung darauf hin, dass die jüngsten Planfeststellungsbeschlüsse zur A 44 vor Gericht bestätigt wurden. Die gesamte Autobahn werde „unter größtmöglicher Schonung der Natur geplant.“ (red)

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