Kinkel glaubt an Trendwende bei FDP

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Klaus Kinkel (links) glaubt fest an eine Trendwende in seiner ehemaligen Partei

Berlin - Der frühere FDP-Vorsitzende Klaus Kinkel glaubt an eine Trendwende für seine Partei bei den Wahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen.

“In Leitartikeln und an den Stammtischen wird, wieder einmal, das Totenglöckchen geläutet. Die Beerdigung fand allen Nachrufen zum Trotz nie statt. Das wird auch diesmal so sein“, heißt es in einem Grußwort von Kinkel für den Landesparteitag der NRW-FDP an diesem Sonntag in Gütersloh. Dort soll Spitzenkandidat Christian Lindner zum neuen Landesvorsitzenden gewählt werden.

Kinkel spart nicht mit Kritik an der Bundespartei: “Wir haben in den vergangenen Monaten Fehler gemacht und sind den Erwartungen nicht ausreichend gerecht geworden, die der fulminante Wahlerfolg im Bund geweckt hat“, so der Ex-Bundesaußenminister. Zur Wahrheit gehöre aber auch, dass es Deutschland unter der schwarz-gelben Bundesregierung so gut gehe wie seit Jahren nicht mehr. Kinkel ist derzeit Vorsitzender der Deutschen Telekom Stiftung.

dpa

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