Schauspielerin der "Kleinen Farm" will in den US-Kongress

Sie kandidiert für die Demokraten: Melissa Gilbert (51). Fotos: dpa

Als kleines Mädchen lächelte im Vorspann der Serie „Unsere kleine Farm" - Laura Ingalls, gespielt von Melissa Ellen Gilbert. Jetzt will die heute 51-Jährige in den US-Kongress.

Die Serie spiegelt das Leben einer Familie im Amerika Anfang des 19. Jahrhunderts wider. An ihren Erfolg als Kinderstar konnte sie nicht anknüpfen.

Mehr als 40 Jahre nach der kleinen Farm möchte sie sich in der großen Politik als Kandidatin des US-Bundesstaates Michigan für Familien einsetzen, die sich vorkommen, als „überrolle sie die wirtschaftliche Entwicklung.“, sagt sie. Gilbert, die in Los Angeles geboren wurde, tritt für die Demokraten an. Ein öffentliches Amt bekleidete sie noch nicht.

Nach ihrer Geburt wurde sie vom Schauspieler-Ehepaar Paul Gilbert und Barbara Crane adoptiert. Sie trat früh in Werbespots auf. Ihr Adoptivvater starb 1975. Gilbert sah in dem Serienpartner Michael Landon einen Vaterersatz, der sie für „Unsere kleine Farm“ entdeckte und Charles Ingalls spielte. Einen ihrer Söhne benannte sie nach ihm. Ihre erste Ehe wurde 1992 geschieden. 1995 bis 2011 war sie mit Schauspieler Bruce Boxleitner vermählt und bekam einen weiteren Sohn. Seit April 2013 ist sie mit Fernsehregisseur Timothy Busfield verheiratet.

Der Sprecher ihres Gegners Mike Bishop wirft ihr jetzt im politischen Machtkampf Steuerbetrug vor. Sie begründet ihre Schulden, rund 360 000 Dollar, mit einer Scheidung und einer schleppenden Karriere. Trotz allem hat sie einen Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood. Zweimal gewann sie den Young Artist Award als „Beste junge Darstellerin in einer Fernsehserie“. Und sie war Präsidentin der Filmschauspielergewerkschaft Screen Actors Guild - nun wechselt sie in die Politik: Vielleicht für eine heilere Welt, wie seinerzeit auf der kleinen Farm.

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