Kleinkind schwebt nach Sturz in Teich weiter in Lebensgefahr

Peine. Das kleine Mädchen, das am Freitagabend bewusstlos in einem Gartenteich gefunden wurde, schwebt weiter in Lebensgefahr. Das 15 Monate alte Kind werde auf der Intensivstation versorgt, teilte die Polizei am Samstag in Peine mit.

Zu den näheren Umständen des Unglücks könnten noch keine Angaben gemacht werden. Nach ersten Ermittlungen hatten sich die Eltern mit ihren ein- bis elfjährigen Kindern auf dem Grundstück und im Haus der Familie aufgehalten. Gegen 18.10 Uhr vermisste der Vater eines seiner kleinen Zwillingsmädchen. Das Kind wurde nach kurzer Suche von einer älteren Schwester leblos auf dem Bauch liegend im Gartenteich entdeckt.

Der Vater begann sofort mit der Wiederbelebung, die später eine Polizeibeamtin übernahm. Das Mädchen wurde in ein Braunschweiger Krankenhaus gebracht. Die Beamten nahmen sofort die Ermittlungen auf. Ergebnisse werden nach Polizeiangaben allerdings nicht vor Anfang nächster Woche erwartet, da alle Angehörigen unter Schock stehen. Neben der Polizei und dem örtlichen Rettungsdienst waren auch ein Rettungshubschrauber und die Feuerwehr im Einsatz. Das Wasser des Gartenteichs war den Ermittlern zufolge einen halben bis einen Meter tief. (dpa)

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