Mehr Geld für arme Staaten

Klimakonferenz schließt mit Teilerfolg

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Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) auf der Klimakonferenz in Warschau.

Warschau - Deutschland und andere Industrieländer haben der Weltklimakonferenz in Warschau zu einem kleinen, aber wichtigen Erfolg verholfen: Sie setzten Hilfsgelder für ärmere Staaten durch.

Deutschland und andere Industrieländer haben der Weltklimakonferenz in Warschau zu einem kleinen, aber wichtigen Erfolg verholfen. Sie versprachen am Freitag noch für dieses Jahr Geld, um die seit zwei Jahren bestehende Finanzlücke von 100 Millionen Dollar (74 Millionen Euro) für den sogenannten Anpassungsfonds zu füllen. Aus diesem Topf fließen Hilfen insbesondere in sehr arme Staaten, um sie bei der Bewältigung der Klimafolgen zu unterstützen. Der Fonds kann nun weiterarbeiten und entsprechende Projekte finanzieren. Allein Deutschland gab ungerechnet gut 40 Millionen Dollar (30 Millionen Euro). Dieses Geld hatte der amtierende Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) bereits am Mittwoch zugesagt.

Die Beträge scheinen zwar gering im Vergleich zu den 1,8 Milliarden Euro, die Deutschland an Klimageld für ärmere Staaten in diesem Jahr gezahlt hat. Der Schritt der Industrieländer war jedoch vor allem wichtig, um das Vertrauen der Entwicklungsländer in den Verhandlungsprozess zu erhalten. Bereits vor der Konferenz hatte unter anderem Schweden Geld zugesagt. In Warschau folgten neben Deutschland, das den größten Teil übernommen hat, noch die Schweiz und weitere Staaten.

dpa

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