Knapp 23 000 Telefone und Computer wegen Straftaten überwacht

+
Nach einem Medienbericht sind zur Überführung von Straftätern im Jahr 2013 in fast 23 000 Fällen Telefone oder Internetkommunikationen überwacht worden. Foto: David Ebener/Illustration

Berlin (dpa) - Zur Überführung von Straftätern sind einem Medienbericht zufolge im Jahr 2013 auf Anordnung deutscher Ermittlungsbehörden in 22 917 Fällen Telefone oder Internetkommunikationen überwacht worden.

Wie die Zeitung "Bild" (Samstag) unter Berufung auf das Bundesamt für Justiz berichtete, wurden 19 670 Handys, 5033 Computer und 3271 Festnetztelefone abgehört. In den meisten Fällen ging es um Bandendiebstahl (2047 Fälle), Mord/Totschlag (1863 Fälle) und Betrug (1745 Fälle). In weiteren 20 923 Fällen wurden von den Ermittlern Telekommunikationsdaten, beispielsweise Ortungsinformationen für Handys, angefragt. Vergleichszahlen lagen nicht vor.

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.