Kommentar zur Lage bei K+S: "Strategie ist aufgegangen"

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José Pinto über die Lage bei K+S

Der Kali- und Salzproduzent K+S musste im ersten Quartal ein Umsatzminus von sieben Prozent auf fast 1,2 Mrd. Euro sowie einen Reingewinn-Einbruch von 26 Prozent auf 141,5 Mio. Euro einstecken. Doch bei der Hauptversammlung herrschte gute Stimmung. Ein Kommentar von HNA-Redakteur José Pinto.

Es hätte schlimmer kommen können: Nach einem der wohl schwierigsten Jahre der jüngsten Vergangenheit mit einem schweren Grubenunglück mit drei toten Bergleuten, dem dramatischen Kalipreis-Verfall, einem Mega-Investitionsprogramm für eine neue Mine in Kanada sowie einem umfangreichen Umweltschutzprojekt an der Werra ist der Einbruch im ersten Quartal 2014 glimpflicher ausgefallen als erwartet. Und es gibt aktuell einige Anzeichen für eine weitere Erholung des Weltmarktpreises.

Dass der Absturz in den ersten drei Monaten ausblieb, ist vor allem dem guten Salzgeschäft des Kasseler Konzerns zu verdanken. K+S-Konkurrenten ohne zweites, starkes Standbein haben in den vergangenen Monaten sehr viel stärker geblutet. Die von Analysten viel geschmähte Zwei-Säulen-Strategie des einzigen nordhessischen Dax-Unternehmens hat Schlimmeres verhindert, straft die Kritiker Lügen und dürfte für das gesamte Management eine späte Genugtuung sein.

Der überdurchschnittlich hohe Renditen gewohnte K+S-Konzern ist bislang gut durch die Krise gekommen, und es spricht vieles dafür, dass dies auch in Zukunft gelingt. Steiners Politik der ruhigen Hand zahlt sich aus.

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