Kommentar zum Verdienst von Bundestagsabgeordneten: "Keine Raffkes"

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Werner Kolhoff über Einkünfte unserer Abgeordneten

Fast jeder vierte Bundestagsabgeordnete verdient sich noch etwas dazu. Das ist nicht in jedem Fall ein Problem - aber es kann eines werden. Ein Kommentar von Werner Kolhoff.

Fast 76 Prozent aller Abgeordneten arbeiten mit Leib und Seele für das Volk, das sie gewählt hat. Sie verdienen nichts nebenher. Der Bundestag ist kein Raffke-Parlament.

Selbst die 24 Prozent, die nebenher noch Geld dazu verdienen, machen das zumeist, weil sie Dinge nicht aufgeben möchten, die sie sich zuvor erarbeitet haben. Eine Firma etwa, einen Bauernhof oder eine Kanzlei. Man kann nichts dagegen sagen, wenn im Bundestag auch Leute sitzen, die Erfahrungen als Unternehmer oder Selbstständige haben. So lange man nur weiß, wer die Quelle des Zusatzverdienstes ist, ist alles in Ordnung.

Problematisch ist nur, wenn die Nebentätigkeiten überhand nehmen wie bei Peter Gauweiler, und wenn das auch noch mit einer gehörigen Portion Überheblichkeit gegenüber den anderen Abgeordneten gepaart ist. Da kann man nur hoffen, dass die CSU dieses Problem bald löst. Bevor es ihr Problem wird.

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