Kommentar zu Problemen des Kfz-Steuereinzugs: Altes Leiden

Jeder zehnte Kfz-Steuerbescheid falsch? Dieser Vorwurf wiegt schwer. Ein Kommentar von Wolfgang Riek.

Der Vorwurf entpuppt sich beim zweiten Hinsehen aber lediglich als grobe Schätzung des Steuerzahlerbunds. Auch wenn die Größenordnung unbewiesen bleibt: Der Kfz-Steuereinzug leidet nach seinem Umzug von den Finanzverwaltungen der Länder zum Zoll weiter an ärgerlichen Kinderkrankheiten.

Mahnungen für Steuerforderungen, die nachträglich als falsch zurückgenommen werden, Fehler produzierende Datentransfers, genervte Kfz-Steuerzahler, die beim Zoll einen Ansprechpartner suchen und ewig in der Warteschleife hängen: Solche Pannen müssten den Verantwortlichen mehr als peinlich sein - ein Jahr nach Umzug des Einzugssystems, sechs Jahre nach dem Wechsel der Zuständigkeit von den Ländern zum Bund.

Und wenn hier immer noch auf Software- oder IT-Probleme verwiesen wird: Was droht dann erst aus Computerpannen, die uns ganz anderen Notlagen aussetzen als falsch kassierte Kfz-Steuern?

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