Gegen wilde Spekulationen

Kommentar zum Absturz von MH17: "Die Wahrheit muss ans Licht"

Detlef Drewes

Die Flugzeugkatastrophe um MH17 über der ukrainischen Stadt Donezk vor gut eineinhalb Monaten ist noch längst nicht vergessen. 298 Menschen kamen ums Leben, 198 hatten einen niederländischen Pass. Ein Kommentar zu den Absturzermittlungen von Detlef Drewes.

Die Angehörigen der Opfer von MH17 haben Angst. Sie fürchten, dass sie nicht nur ihre Lieben bei dieser Katastrophe über Donezk verloren haben, sondern dass man ihnen nun die Wahrheit vorenthalten oder politisch passend präsentieren will.

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Tatsächlich erstaunen zahllose Ungereimtheiten, abweichende Angaben und missverständliche Theorien, denen zufolge entweder pro-russische Rebellen, Einheiten Moskaus oder sogar Kiews als Urheber für den Absturz infrage kommen. Die Wahrheit muss ans Licht. Die ermittelnden Staatsanwaltschaften dürfen ebenso wenig einen politischen Maulkorb verpasst bekommen wie die Experten, die die Ursache der Katastrophe herauszufinden versuchen.

Egal wie barbarisch diese Tat auch war, um der Opfer und ihrer Angehörigen willen muss offen gesagt werden, wer die Verantwortung dafür trägt. Wer auch immer absichtlich oder versehentlich den Knopf gedrückt und einen Jet mit Urlaubern vom Himmel geholt hat, muss dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Allein diesem Auftrag sollten alle Ermittler verpflichtet sein - gegen wilde Spekulationen und alle propagandistischen Tricks.

Mail an den Autor: nachrichten@hna.de

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