Kommentar zu den Änderungen bei Facebook: Regelungen hinterfragen

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Facebook ändert seine Nutzungsbedingungen. Das bedeutet, wer sich ab Freitag, 30. Januar, bei Facebook einloggt, akzeptiert die Änderungen. Ein Kommentar von Nicole Schippers.

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Dass Facebook seine Nutzungsbedingungen ändert, ist nichts Neues. Immer wieder nimmt sich der amerikanische Konzern mehr Freiheiten und Rechte, während er die seiner Mitglieder weiter beschneidet. Die Kommerzialisierung der Nutzerdaten hat Priorität, Datenschutz interessiert das Unternehmen dabei wenig. Möglich ist das alles auch, weil ein Großteil der Facebook-Nutzer die Änderungen ohne Protest hinnimmt. Das ist nachvollziehbar, denn nach wie vor ist Facebook das weltweit größte soziale Netzwerk. Es ist die Kommunikationsplattform schlechthin und ermöglicht einem, Kontakte in aller Welt zu pflegen. Wer nicht bei Facebook ist, erntet in der Regel Unverständnis.

Dennoch: Die Nutzer sollten die anstehenden Änderungen und deren Konsequenzen sehr kritisch hinterfragen. Denn dahinter steckt nichts anderes als der zunehmende Verlust der Kontrolle über persönliche Daten zugunsten höherer Werbeeinnahmen eines milliardenschweren Unternehmens.

Dass man den neuen Regeln nur dadurch widersprechen kann, indem man Facebook nicht weiter nutzt, ist an Unverfrorenheit nicht zu überbieten.

Mail an die Autorin:  nis@hna.de

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