Kommentar zum Anschlag in Ankara: Terror gegen die Türkei

Bei dem Terroranschlag auf eine regierungskritische Friedensdemonstration in der türkischen Hauptstadt Ankara sind am Samstag mindestens 86 Menschen gestorben. Ein Kommentar von Wolfgang Blieffert.

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Sie wollten für den Frieden demonstrieren - und fanden den Tod. Wieviele Opfer der Anschlag von Ankara gekostet hat, ist zunächst so unklar wie die Frage nach den Tätern. Klar ist nur das Ziel des Terrors: Die Türkei soll destabilisiert werden. Daran haben viele Gruppen ein Interesse: Der Islamische Staat etwa, dessen Milizen von der türkischen Armee seit Monaten angegriffen werden.

Oder kurdische Extremisten, die sich wochenlang schwere Kämpfe mit den Soldaten Ankaras lieferten. Und wer die Frage stellt, wem eine Türkei in Angst und Schrecken nutzt, der kommt schnell auf den türkischen Präsidenten Erdogan. Angesichts der gescheiterten Regierungsbildung und der anstehenden Neuwahl führt er einen Wahlkampf unter dem Leitmotiv "Ich oder das Chaos". Vieles bleibt also im Bereich der Spekulation. Zu hoffen ist nur, dass der Türkei ein Schicksal wie das des Iraks oder Syriens erspart bleiben möge.

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