In Bildung investieren

Kommentar zur Arbeitsmarkt-Entwickung: Gute Chancen

200.000 neue Stellen erwartet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag für 2016. Keine schlechten Voraussetzungen, meint HNA-Redakteurin Petra Wettlaufer-Pohl

Ob diese Jobs von Anfang an gut bezahlt werden, steht auf einem anderen Blatt. Neue Arbeitsplätze in Forschung und Entwicklung, das klingt gut, doch viele Wissenschaftler müssen sich den ersten Ruhm sauer verdienen, gleiches gilt für junge Architekten. Akademiker zu sein, ist längst keine Garantie mehr für gute Einstiegsgehälter. Mancher findet sich an der Schwelle zum Niedriglohnsektor. Befristete Arbeitsverträge machen es nicht leichter, auf eigenen Beinen zu stehen, gar eine Familie zu gründen.

Und doch sollte man die Chancen nicht unterschätzen, die sich jungen Menschen bieten, wenn sie gut ausgebildet, mobil und flexibel sind. Denn die Anforderungen an Berufe ändern sich heute so schnell, dass man mit Jammern nicht weit kommt. In Bildung zu investieren, ist daher unerlässlich - sowohl für den Staat als auch für jeden Einzelnen.

Von der positiven Lage am Arbeitsmarkt in Deutschland können gerade junge Leute in vielen Nachbarstaaten nur träumen. Nicht nur, dass die Arbeitslosenquote niedrig ist, für die nachwachsende Generation stehen auch neue Jobs zur Verfügung - auch wenn es weniger sind als erwartet.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.