Kommentar: Der Druck beim Impfen muss sein

Die Regierung will Eltern zur Impfberatung verpflichten, um das Bewusstsein für die Wichtigkeit von Impfungen zu stärken - richtig so, meint HNA-Redakteurin Petra Wettlaufer-Pohl.

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Man kann Eltern nicht oft genug daran erinnern, wiewichtig es ist, Kinder zu impfen. Wer immer noch glaubt, Kinderkrankheiten wie Masern härteten ab gegen künftige Attacken auf das Immunsystem, hat sich mit den Gefahren der Infektion noch nicht beschäftigt. Auch das Argument, damit machten sich nur die Pharmafirmen die Taschen voll, ist in diesen Fällen wenig überzeugend.

Abgesehen davon ist es aber wichtig, das Bewusstsein für den Impfschutz generell zu erhöhen. Das zeigen die Zahlen der notwendigen zweiten Impfung bei Masern, die erheblich unter denen der Erstimpfung liegen. Der geplante Schritt des Gesundheitsministers ist also richtig: Wer die Beratung nachweisen muss, wird an den zweiten Piks erinnert.

Masern, Mumps und Keuchhusten sind keine Kleinigkeiten, die ein Kind mal eben wegsteckt. Und da auch Kleinkinder vermehrt unter die Leute, sprich in die Krabbelgruppe kommen, sollten Eltern die Empfehlungen der Impfkommission beherzigen. Und am besten gleich überlegen, wie es wohl um ihren eigenen Impfschutz steht.

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