Kommentar zu einem Milliardenprogramm für Flüchtlinge: Sinnvoll und nötig

Die SPD fordert Änderungen im deutschen Bildungssystem und ein Milliardenprogramm, um Flüchtlinge besser integrieren zu können.

Nein, es ist nicht gut, dass die Politik immer noch kein Mittel findet, die Masseneinwanderung zu begrenzen. Dafür ist das Asylverfahren in Deutschland zu langwierig, sind die hiesigen Verhältnisse zu attraktiv und ist der Leidensdruck im Krisenbogen von Nordostafrika bis Pakistan zu groß. Gewiss ließe sich die Zuwanderung verringern. Fragt sich nur, um welchen Preis.

In dieser epochalen Krise, die sich seit vielen Jahren aufgebaut hat, gibt es keine einfachen Lösungen. Nicht die bräunlichen, auch nicht die rosa-grünlichen. Umso wichtiger ist es jetzt, während die Politik um Lösungen ringt, das Nötige zu tun, statt das Problematische zu bejammern. Und das heißt: All diejenigen, die voraussichtlich hier bleiben werden, müssen so schnell und so gut wie möglich integriert werden. Nach dem Motto: Chancen nutzen und Chancen geben.

So sicher es ist, dass durch die Flüchtlingskrise nicht die Welt untergeht, sehr wohl aber Weltbilder, so sicher ist es auch, dass die Integration der vielen Neuankömmlinge besser gelingen muss, als dies bislang mit vielen Ausländern in Deutschland geschah. Dafür werden viele Milliarden gebraucht. Aber es ist eine Investition. Sie wird nicht sinnlos, nur weil sie durch chaotische Verhältnisse erzwungen wird. Zumindest so weit hat die SPD Recht.

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