Kommentar zum Ende des Atomkonflikts mit dem Iran: Ein Sieg der Vernunft

Es ist das Ende eines langwierigen Atomstreits mit dem Iran. Fast zehn Jahre wurde alles Mögliche versucht. Und nun: Ein historischer Moment - Iran feiert die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen und die Weltgemeinschaft atmet auf. Ein Kommentar von HNA-Redakteurin Martina Hummel.

Unzählige Gesprächsrunden, kurzlebige Entscheidungen, mysteriöse Anschläge auf iranische Atomphysiker - aus diesem Blickwinkel betrachtet ist der Durchbruch im Atomkonflikt sicherlich eine diplomatische Meisterleistung.

Nüchtern besehen ist es eher ein Sieg der Vernunft, denn die politische Lage im Iran ist nach wie vor labil. Die Feinde dieses diplomatischen Durchbruchs und der Rückkehr Irans in die Weltgemeinschaft agieren zusammen. Sie sitzen als religiöse Hardliner im Iran, sie sitzen in den Reiher der Republikaner in den USA und sie sitzen auch in Israel. Ihnen allen wird eine Annäherung des Irans an den Westen auch künftig nicht gefallen. Sie brauchen ihre Feindbilder, um politisch Stimmung für ihr eigenes Weltbild zu machen.

Die Aufhebung der Sanktionen ist ein Schritt, der wichtig ist, um die sozialen Missstände zu bekämpfen. Und er gibt Hoffnung auf bessere Zeiten.

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