Kommentar zur europäischen Raumfahrtmission: Antworten im Weltall

Thomas Kopietz über die Misson der Raumsonde Rosetta

Erstmals in der Geschichte der Raumfahrt ist es gelungen, ein Mini-Labor auf einem Kometen abzusetzen.. Ein Kommentar von Thomas Kopietz

Die Mondlandungen haben die Menschen elektrisiert. 600 Millionen starrten 1969 gebannt auf die Fernseher mit den unscharfen Schwarz-Weiß-Bildern und lauschten dem Funkverkehr, als Neil Armstrong als erster Mensch den Fuß in den Staub des Erdtrabanten setzte. Das war Faszination und Nervenkitzel pur, geschürt durch die Frage: Klappt die Landung oder nicht?

In den Kommandozentralen der Rosetta-Mission und im Göttinger MPS war diese Spannung spürbar. Die Frage, ob die Landung eines Labors auf einem Kometen sinnvoll ist, stellte sich dort niemand. Es gibt aber Kritiker, die die zwei Milliarden Euro lieber in notwendige irdische Projekte gesteckt hätten.

Nach Sinn und Zweck zu suchen - das ist hier aber nicht angebracht. Denn der Mensch fragt sich beim Blick in den Sternenhimmel seit jeher: Wie entstand die Welt, warum gibt es uns? Die Antworten verbirgt das Weltall. Eine Reise, die nun Hinweise zur Entstehung des Sonnensystems geben kann, ist lohnenswert. Wir dürfen, ja wir müssen den großen Fragen des Lebens nachgehen dürfen, gleichgültig, ob damit Probleme auf der Erde gelöst werden können oder nicht.

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