Geplante Porto-Höhung auf 60 Cent

Kommentar zur geplanten Porto-Erhöhung: „Niemand wartet auf die Post“

Briefe verschicken wird erneut teurer. Die deutsche Post will das Porto zum Jahreswechsel auf 60 Cent erhöhen. Ein Kommentar zum Thema von HNA-Politikredakteur Max Holscher.

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Mit der Post ist es wie mit der Bahn. Häufig kommt sie zu spät, und dann erhöht sie auch noch die Preise. Dann regen sich alle auf. Müssen wir eigentlich aber nicht mehr. Denn auf die Bahn sind wir angewiesen. Auf die Briefpost eher nicht. Überlegen Sie doch mal, wann Sie Ihren letzten Brief geschrieben haben?

Max Holscher

Der Brief ist ein Auslaufmodell. Wer füllt schon Tinte in den Füller, kauft Briefpapier und Marken, wenn er schnell eine Mail schicken kann. Wer schaut ins Lexikon im Regal, wenn er den Begriff googeln kann? Menschen sind bequem, sie wollen den einfachen Weg. Papier ist geduldig, heißt es in einem Sprichwort. Das stimmt. Auf dieses Modell setzt auch die Post. Aber die Menschen sind es nicht.

Diese Entwicklung merkt das Unternehmen und passt das Porto an, denn der Briefverkehr schrumpft. Weh tut uns das nicht wirklich. Na klar, jeder freut sich über eine Karte oder einen Brief zu Weihnachten. Aber für die paar Male im Jahr sind die zwei Cent verschmerzbar.

Rubriklistenbild: © dpa

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