Kommentar zur gesetzlichen Rente: Reform für übermorgen

Und wieder eine Untersuchung, die den Niedergang der gesetzlichen Rente besingt. Petra Wettlaufer-Pohl über die gesetzliche Rente.

2030 ist nicht mehr weit. Sollten dann tatsächlich einmal 50 Prozent der Rentner auf Unterstützung angewiesen sein, wären die Sozialsysteme am Ende.

Doch wer weiß heute tatsächlich, wie die Dinge sich entwickeln? Auch wenn die Zuwanderung demografische Probleme nicht über Nacht lösen kann -– längerfristig kann sie sich durchaus positiv auswirken.

Das heißt nicht, dass kein Reformbedarf besteht. Wahrscheinlich müssen sich die Menschen über kurz oder lang auf eine längere Lebensarbeitszeit einstellen. Das ist unpopulär bei denen, die schon länger im Arbeitsleben stehen. Umso wichtiger ist es, altersgerechte Arbeitsbedingungen und Modelle für Teilrenten zu entwickeln.

Doch es geht nicht nur um morgen, sondern auch um übermorgen. Um junge Menschen, deren Erwerbsbiografien längst nicht mehr so gradlinig verlaufen wie die ihrer Eltern. Abschlagsfreie Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren? Ein Witz.

Was junge Menschen zusätzlich zur Rente brauchen, sind attraktive Vorsorgemodelle, bei denen der Staat nicht mit der linken Hand nimmt, was er mit der rechten gibt.

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