"Rechtsstaat muss durchgreifen"

Kommentar zu den Gewaltausbrüchen der Hooligans: "Randale stoppen"

Daniel Göbel über die Gewaltausbrüche der Hooligans

Nach den Krawallen Tausender Hooligans und Rechtsextremisten in Köln wollen Politik und Sicherheitsbehörden den Randalierern entschlossen entgegentreten. Ein Kommentar von HNA-Redakteur Daniel Göbel.

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Kurden gegen Salafisten, Rocker gegen Islamisten, und jetzt mischen auch noch Hooligans mit, die sich sonst nach Fußballspielen gegenseitig ins Krankenhaus prügeln. Die Gewalt in Syrien und im Irak strahlt immer mehr auch auf Deutschland aus und liefert Zündstoff für gewalttätige Auseinandersetzungen. Das nutzen viele Gruppen aus, um unter dem Deckmantel dieses Konflikts ihren Gewaltgelüsten freien Lauf zu lassen.

Erschreckend ist dabei die Masse der Gewaltbereiten, denn natürlich geht es diesen Gruppen um nichts anderes als Randale. Das hat die gemeinsame „Demonstration“ von Hooligans und Rechtsextremen in Köln einmal mehr verdeutlicht.

Um diese besorgniserregende Entwicklung zu stoppen, muss der Rechtsstaat durchgreifen – und zwar mit allen Mitteln, die ihm dafür zur Verfügung stehen. Wir dürfen nicht zulassen, dass kriminelle Schlägerbanden den Konflikt in der arabischen Welt dafür nutzen, um hierzulande Polizisten und Muslime zu attackieren. Diese Menschen müssen von ihrem Irrsinn abgebracht werden. Das geht nur durch eine stärkere Polizeipräsenz bei solchen Demonstrationen.

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