Kommentar zum Handgepäck: Eine Frage des Geldes

Noch empfiehlt die IATA nur kleinere Koffer in der Kabine - wenn sich mit Gepäck Geld verdienen lässt, könnte sich das aber ändern, meint HNA-Redakteurin Petra Wettlaufer-Pohl. Ein Kommentar.

Nachtijall, ick hör dir trapsen“, sagt der Berliner Volksmund und es dürfte tatsächlich nur eine Frage der Zeit sein, dass die neuen Maße für das Handgepäck von der Empfehlung der IATA zur festen Regel in den Fliegern werden. Ist ja teilweise beängstigend, was die Leute so alles über dem eigenen Kopf verstauen. Dass es runterfallen könnte, scheint kaum einer zu fürchten.

Doch geht es wahrscheinlich weniger um die Sicherheit oder die Nerven der Stewardessen, die den Gepäckwahnsinn in den Griff bekommen müssen – es geht um Zeit und Geld.

Wenn die Handgepäckgröße schrumpft und die Vorgaben international einheitlich sind, wird das Boarding schneller gehen und mancher wird gezwungen sein, Gepäck aufzugeben – und dafür mehr zu zahlen. Wer sich allein die jüngsten Nachrichten der Lufthansa anschaut, die ihr Sparziel aufgrund hoher Kerosinpreise und zu niedriger Ticketerlöse nicht erreicht hat, kann sich ausrechnen, dass das Unternehmen wie viele andere auch nach zusätzlichen Einnahmequellen sucht.

Preisbewusste Verbraucher müssen also genau prüfen, bei wem welche Zusatzkosten anfallen.

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