Kommentar zur Hannover-Messe: "Kein Handel im Vakuum"

Blinkende Roboter, intelligente Werkzeuge: Die Hannover Messe stellt in diesem Jahr die Welt der Maschinen und Automaten in den Mittelpunkt. Zur beginnenden Messe ein Kommentar von Jan Schlüter aus der HNA-Chefredaktion.

Schon seit Jahren hat die Hannover Messe nicht mehr ihre Bedeutung von einst. Dennoch ist die riesige Produktionsschau Jahr für Jahr nicht nur eine weltweit wichtige Bestandsaufnahme der industriellen Leistungsfähigkeit, sondern auch ein Fenster in die Zukunft: Was leisten die Maschinen von morgen? Wohin gehen die Trends?

In diesem Jahr beherrscht der flotte Begriff „Industrie 4.0“ die Debatte. Es geht um vernetzte Fabriken, um denkende Produkte, um die vierte industrielle Revolution. Das sind viele Schlagwörter für die Digitalisierung der Produktion, die noch flexibler, leistungsfähiger, energiesparender und kostengünstiger werden soll. Womit sich auch die Fabrikhallen weiter leeren werden.

Messepartner ist Holland, im Vorjahr war es Russland. Damals war Wladimir Putin noch daselbst mit einem Tross an Firmen nach Hannover gezogen. Es gab zwar Unstimmigkeiten, die aber mit dem Ukraine-Konflikt nicht zu vergleichen waren. Heute lassen mögliche härtere Wirtschaftssanktionen deutsche Unternehmer erschaudern. Zu Recht. Aber Handel findet nicht im politisch luftleeren Raum statt.  

E-Mail an den Autor: jas@hna.de

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