Kommentar zu havariertem Frachter vor Helgoland: Technik mit Defiziten

Das Frachtschiff Purple Beach steht westlich von Helgoland in Flammen. Die Besatzung musste evakuiert werden, menschenlos treibt das Schiff jetzt auf der See. Ein Kommentar von HNA-Volontär Konstantin Mennecke.

Das aktuelle Unglückzeigt,

wie gefährlich die Schifffahrt auf hoher See fernab von den üblichen Gefahren wie Sturm und Wellen sein kann. Die Purple Beach ist für die Rettungskräfte vor Ort eine Wundertüte - im negativen Sinne. Niemand weiß bislang, was im Lagerraum zum Feuer geführt hat, und niemand kann momentan die Folgen für die Umwelt absehen.

Deutlich zeigt dieses Unglück ein weiteres Mal, wie schnell eine Umweltkatastrophe drohen kann. Das Unglück auf der MSC Flaminia 2012 sollte als mahnendes Beispiel gelten. Monatelang irrte das havarierte Schiff brennend umher, damals konnten die Flammen nicht schnell gelöscht werden gelernt hat man daraus nicht. Spätestens aus dem aktuellen Unglück müssen Konsequenzen gezogen werden. Die Technik zur Bekämpfung von Schiffsbränden ist lange noch nicht ausgereift und muss weiterentwickelt werden. Mensch und Umwelt stehen auf dem Spiel.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.