Kommentar zu Immobilienfonds: "Ein Risiko gibt's immer"

Millionen Anleger bangen um ihr Geld, weil sich viele Immobilienfonds in Auflösung befinden. Ein Kommentar von HNA-Redakteur Jan Schlüter.

Wohin mit dem Geld? Diese Frage, die heute wegen der extrem niedrigen Zinsen den Anlegern große Sorgen bereitet, war auch in der Vergangenheit nicht immer einfach zu beantworten. Wer sein mühsam Erspartes nicht durch Spekulation verlieren wollte, investierte gerne in Fonds - und hier besonders gern in Immobilienfonds.

Denn zum einen versprachen Fonds ein Streuen des Risikos, wurde doch nicht nur in ein einziges Objekt investiert. Zum anderen schwang schon bei dem Begriff Immobilienfonds immer etwas Grundsolides mit: Betongold nannten das die Finanzberater und überzeugten damit ihre Kunden.

Aber keine Geldanlage ist ohne Risiko. Das bekommen jetzt auch zigtausende Kleinsparer bitter zu spüren. Vor allem im Falle einer Abwicklung eines offenen Immobilienfonds dreht sich die Spirale abwärts: merkliche Verluste sind programmiert. Buchwerte können blenden, mit am Markt zu erzielenden Preisen haben sie zuweilen nicht viel zu tun. Das gibt für manchen ein böses Erwachen. Wohl dem Investor, der auch früher schon so clever war, nicht alles auf eine Karte zu setzen.

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