Kommentar: Jetzt kommt es knüppeldick für Wulff

Die Staatsanwaltschaft Hannover will wegen möglicher Vorteilsnahme im Amt Ermittlungen gegen Bundespräsident Christian Wulff einleiten und beantragt die Aufhebung seiner Immunität. HNA-Redakteurin Martina Wewetzer kommentiert die Folgen.

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Trotz einer schier endlosen Reihe von Vorwürfen wie günstige Kredite von Freunden und Landesbanken, HotelUpgrades auf Sylt, Urlaub in den Ferienparadiesen reicher Freunde und dergleichen praktizierte Wulff das Aussitzen.

Er versprach Transparenz und frustrierte Deutschland mit nicht aufgeklärten Vorwürfen. Beinahe täglich wuchs das Dickicht aus Vorwürfen und das Defizit an Gerechtigkeit. Mit der Aufhebung der Immunität – falls der Bundestag zustimmt – könnten die Strafverfolger den Nebel um all diese Vorwürfe endlich lichten und gegebenenfalls Anklage gegen Wulff erheben.

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Das wäre vernichtend für den Politiker Wulff, dem Amt des Bundespräsidenten würde es aber helfen. Denn die Immunität Wulffs dient nicht dem Interesse einer Person, sondern dem Amt.

Von Martina Wewetzer

Reisen, Partys, Darlehen: Die Vorwürfe gegen Christian Wulff

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