HNA-Meinung

Kommentar zu Kostenfallen bei Mietwagen: "Dreiste Masche"

Peter Klebe

Ob im Inland oder auf Auslandsreisen – wer einen Mietwagen bucht, sollte sich bei der Auswahl des Anbieters nicht allein vom Tagestarif leiten lassen. Ein Kommentar von Politik-Redakteur Peter Klebe.

Das Abzocken von Urlaubern treibt immer größere Blüten. Nicht nur bei Flügen, Hotels oder Pauschalangeboten gibt es versteckte Kostenfallen, sondern nun auch bei den Mietwagen. Immer höherer Preis- und Konkurrenzdruck führt oft zu zwar nicht strafbaren, aber unseriösen Angeboten. Eine besonders dreiste Masche ist die Regelung mancher Anbieter, ein vollgetanktes Auto bereitzustellen und sich diese Tankfüllung bereits bei der Übergabe des Fahrzeugs an den Kunden überteuert bezahlen zu lassen.

Das auf den ersten Blick verlockende Angebot, dafür den Wagen mit leerem Tank zurückgeben zu können, ist unverschämt. Denn wer fährt das Auto bis zum letzten Tropfen leer? Und wer kennt schon am ersten Tag seines Urlaubs den durchschnittlichen Benzinpreis und kann den Verleiher darauf festnageln, zu teuer getankt zu haben?

Faire Anbieter verleihen Wagen mit vollem Tank ohne Zusatzkosten. Der Kunde muss ihn auch so wieder zurückgeben und kann die Tankstelle selbst aussuchen. Und er zahlt nur für das Benzin, das er auch tatsächlich verfahren hat. Deshalb Augen auf bei vermeintlichen Schnäppchenpreisen. Bei Billiganbietern sind auch die Autos manchmal in schlechterem Zustand. So kann die Traumreise schnell zum Albtraum werden.

Email an den Autor unter: kle@hna.de

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