Teure Technik lockt Taschendiebe

Kommentar zur Kriminalstatistik: Gelegenheit macht Diebe

Wo viele Leute unterwegs sind, wird auch viel geklaut. Die Statistik meldet für 2013 ein Plus von gut 15 Prozent bei Taschendiebstahl. Lesen Sie, was Fahnder raten und wie Sie sich schützen können. Ein Kommentar von HNA-Redakteur Wolfgang Riek.

Wolfgang Riek, E-Mail: wrk@hna.de

Straßen- und Gewaltkriminalität gingen 2013 zurück, Taschendiebstahl machte in der Polizeistatistik einen Sprung nach oben, der in Niedersachsen unter, in Hessen über dem Bundesschnitt lag. Zur Erklärung muss man nicht das Böse in der Welt bemühen. Es reicht das alte Sprichwort, wonach Gelegenheit Diebe macht.

Verbraucher in Kauflaune - das haben uns Konsumforscher 2013 von Neujahr bis Silvester immer wieder zugerufen. Auch Taschendiebe haben das gelesen und sich darauf eingestellt, dass viel Geld und viele schicke neue Sachen auf Deutschlands Straßen unterwegs waren. Zudem: Wann hatten Kinder und Jugendliche je zuvor derart teure Technik wie Smartphones in fast jeder Hosentasche stecken?

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Dass an jeder Ecke ein Polizist auf uns aufpasst soviel Fürsorge konnten sich die Länder nicht mal zu Zeiten ohne Schuldenbremse leisten. Auch auf höhere Aufklärungsquoten braucht niemand zu hoffen.

Bleibt Selbsthilfe. Sie kann das Risiko, beklaut zu werden, deutlich mindern. Die Tricks kennen, gebetsmühlenartig wiederholte Ratschläge der Polizei beherzigen, Augen offen-, aber Taschen zuhalten. Das ist vielleicht uncool, aber etwas sicherer: Handy nicht aus der Hose hängen lassen.

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