Kommentar zur Lage der Landwirte: Sie müssen Chaos ausbaden

Politikredakteur Max Holscher über die Lage der Landwirte an der A44 und das Verhalten der hessischen Landesregierung.

Viel spricht derzeit dafür, dass die Landesregierungen in den vergangenen Jahren beim Autobahnbau ihre Hausaufgaben nicht erledigt haben. Die Landwirte müssen dieses Chaos jetzt ausbaden.

Es riecht nach Ärger. Schließlich hat die Regierung eingeräumt, die Ausgleichsflächen für die Landwirte langfristig verpachtet zu haben. Nun versucht man zwar, diese mühsam zurückzugewinnen. Wann aber die Bauern damit ihre Entschädigung bekommen, ist völlig unklar.

Verwunderlich ist dabei das Verhalten der zuständigen Ministerien: Mit Priska Hinz (Umwelt) und Tarek Al-Wazir (Wirtschaft) stehen zwei grüne Minister und absolute Autobahngegner an deren Spitze. Gerade sie müssten ein offenes Ohr für derlei Probleme haben – selbst wenn die Versäumnisse nicht in ihre Amtszeit fallen.

Sie zeigen sich aber auf diesem Ohr derzeit taub. Das ist fatal für die Landwirte. Ihnen droht so der Verlust ihrer beruflichen Existenz.

Lesen Sie dazu:

Autobahn 44 könnte Bauern Existenz kosten

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