Kommentar über Folgen des Anschlags von Manchester: Das Leben weiter leben

Der Terror macht vor nichts halt - auch nicht vor Kindern und Jugendlichen. Doch er darf trotzdem nicht dazu führen, der Sicherheit die Freiheit zu opfern, sagt HNA-Redakteurin Petra Wettlaufer-Pohl.

Fast fürchtete man schon, sich an den Terror zu gewöhnen. Doch die Täter schaffen es immer wieder, dass einem der Atem stockt. Absichtlich Kinder und Jugendliche in die Luft zu jagen, die ohne jeden Argwohn ein Konzert besuchen, schien trotz der bislang schon so furchtbaren Attentate in Europa kaum vorstellbar. Doch der Terror macht vor nichts halt.

Was nun? Sicherheitsvorkehrungen und Kontrollen müssen noch intensiver werden, nicht nur zu Beginn, sondern auch am Ende einer Veranstaltung. Behörden müssen noch enger zusammenarbeiten, um terroristische Netzwerke zu zerstören. Dass hier noch längst nicht alles getan wird, hat der Fall Amri in erschreckendem Maße vor Augen geführt. Und doch wird es keine absolute Sicherheit geben; zumal dann nicht, wenn allein durch IS-Videos radikalisierte und angeleitete Einzeltäter unterwegs sind.

Bislang haben die Menschen in Berlin, Paris und Brüssel, in Stockholm und auch in St. Petersburg sich nicht einschüchtern lassen. Für die Sicherheit die Freiheit im Alltag zu opfern, spielt dem Terror in die Hände. Auch in Manchester müssen die Menschen jetzt weiter ihr Leben leben, selbst wenn es am Tag danach so schwer erscheint.

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