Belastung der Netze sinkt

Kommentar zu neuen Batterien: Ein Schub für die Solarbranche

Das Geschäft mit den Hausbatterien, die den Solarstrom 24 Stunden nutzbar machen, dürfte ein paar Jahre alt sein. Doch mit dem Einstieg der Autokonzerne in den Markt bekommen die Batterien den nötigen Schub, der die Solarbranche fernab von Ökostromzulagen noch einmal antreiben wird. Ein Kommentar von HNA-Redakteurin Martina Hummel.

Denn in der Kombination von Solarpanel auf dem Dach und Stromspeicher im Keller wird die Energie-Unabhängigkeit erst möglich. Zudem verringert sie die Belastung der Netze, nimmt den Druck von den Überlandleitungen und stellt sicher, dass der erzeugte Sonnenstrom auch wirklich vor Ort verbraucht wird, statt in überforderten Netzen zu versickern. Die Kombination mit einem Speicher könnte der Solarenergie zum breiten Durchbruch verhelfen.

Eine Zusammenarbeit von Autobranche und Solarindustrie wird die notwendige Technologie vorantreiben. Die Autokonzerne verfügen in der Regel über das Kapital, die jungen Unternehmen der Erneuerbaren Energien meist über den Pioniergeist, um branchenübergreifende Lösungen zu finden.

Wer auch immer das Rennen macht, alle Seiten werden profitieren. Durch die größeren Mengen für Fahrzeuge und Haushalte werden die Preise für die teuren Batterien fallen. Das schafft letztlich auch die Akzeptanz beim Verbraucher.

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