Kommentar zu Randale in Leipzig: Nichts als Krawall

Hunderte von Mitgliedern der linken Szene haben in Leipzig spontan gegen Pegida demonstriert und massive Schäden angerichtet. Damit spielen sie den Rechten in die Hände, meint HNA-Redakteurin Petra Wettlaufer-Pohl.

Dümmer geht es kaum. Wer auf die Demonstrationen der Pegida und auf einen – noch nicht aufgeklärten – Todesfall mit sinnloser Gewalt regiert, bringt nicht nur friedliche Bürger gegen sich auf. Er spielt auch den Rechtsextremisten unter den Pegida-Demonstranten in die Hände.

Dass Fanatiker die Gesellschaft mit ihren islamfeindlichen Parolen spalten wollen und damit als geistige Brandstifter fungieren, ist die eine, schlimme Seite. Die andere ist, dass die Rechtsextremisten eben nicht randalierend durch die Städte ziehen. Denn dann wären sie die Unterstützer aus der Mitte der Gesellschaft schnell wieder los.

Die Linksradikalen dagegen vermitteln wie so oft den Eindruck, dass es ihnen nur um die Randale der Randale Willen geht. Welche politische Botschaft ist damit verbunden, Schaufensterscheiben einzuschlagen, Polizisten anzugreifen und Mitarbeiter der Justiz in Angst und Schrecken zu versetzen?

Sie nennen sich „Antifa“ und sind doch die Letzten, die dazu beitragen, dass Neofaschisten in diesem Land keine Chance mehr haben. Wer mit Steinen wirft, hat keine Argumente und verhält sich nur kriminell.

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