Kommentar zu den Reformen beim ADAC: Letzte Chance

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Der ADAC zieht die Notbremse. Nach allen Pannen und Skandalen will künftig wieder Service und Pannenhilfe in den Mittelpunkt stellen. Ein Kommentar von HNA-Redakteur Peter Klebe.

Dieser Weg zurück zu den Wurzeln ist richtig. Rat und Hilfe für den Autofahrer haben den ADAC einst groß gemacht. Dafür zahlen die Mitglieder Beiträge und nicht etwa für fragwürdige Tests von Fähren, für die der Verein dann seine eigenen Reisetickets verkauft.

Pauschale politische Statements sollten ebenfalls der Vergangenheit angehören. Woher wollte der Club eigentlich bisher wissen, dass alle 19 Millionen Mitglieder gegen ein generelles Tempolimit oder für unbegrenzten Straßenausbau sind? Solche Verallgemeinerungen waren anmaßend und fern der Realität.

Auch eine Stiftung, die sich um Unfallverhütung und Hilfe im Ernstfall kümmert, zeigt, dass der neue Kurs vielversprechend ist. Der ADAC hat trotz aller Pannen und Kungeleien eine Chance verdient, erhalten zu bleiben. Es ist vielleicht die letzte.

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