Kommentar zu Rosenmontags-Umzügen: Auf eigene Gefahr

Wer sich in diesem Jahr ins Karnevalsgetümmel stürzt, sollte sich bewusst sein, dass die Polizei nicht alles absichern kann, sagt HNA-Volontär Maximilian Bülau.

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Dass die Polizei in den Karnevalshochburgen Köln, Düsseldorf und Mainz verkündet, während der Rosenmontagsumzüge mehr Präsenz zu zeigen, die Lehren aus der Silvesternacht in der Domstadt ziehen zu wollen, mehr Einsatzkräfte aufzubieten - das alles ist gut und richtig. Was wäre aber auch die Alternative? Noch weniger Präsenz als zum Jahreswechsel in Köln?

Die Aussage, die alle aufhorchen lassen sollte, stammt aber von einem Kölner Polizeisprecher: Menschenmassen, Gedränge, die Menschen kostümiert und so maskiert - das könne man nicht zu 100 Prozent schützen. Diese Aussage ist gleichbedeutend mit einer Warnung an die Bevölkerung. Sie sollte gerade diejenigen aufhorchen lassen, die vorhaben, am bunten Treiben, ob in Köln, in Düsseldorf oder in Mainz, teilzunehmen.

Es ist davon auszugehen, dass Polizei, Stadt und Organisatoren alle möglichen Szenarien vorab durchspielen und alles versuchen werden, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Doch wenn die vergangenen Wochen eins gezeigt haben, dann dass Dinge passieren, mit denen die Polizei vorher nicht gerechnet hat und denen nicht vorzubeugen war. So schwingt für den Karneval und seine Besucher in diesem Jahr vor allem eine Nachricht mit: Schunkeln auf eigene Gefahr!

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