Kommentar zu den steigenden Gaspreisen: Nach oben geht immer

Der steigende Ölpreis und die damit einhergehenden Preiserhöhungen sind ein Automatismus, meint Redakteur Andreas Hermann. 

Irgendwie ist es immer das gleiche Lied: Wenn der Ölpreis wieder steigt und neue Höchstmarken erreicht, dann flattern uns in Sachen Energie gleich Preiserhöhungen aller Art ins Haus. Weil ja – so argumentieren die Versorgungsunternehmen – die Kosten für Gas, Strom, Wärme und Co. eben mit diesem Ölpreis zusammenhängen. 

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Fällt aber der Ölpreis, gerät dieser Automatismus plötzlich ins Stocken. Die Anpassung der Kosten nach oben geht immer, die nach unten lässt indes auf sich warten oder fällt für den Verbraucher auch mal ganz unter den Tisch. In der Argumentation der Energieversorger spielen da plötzlich ganz andere Kriterien als der Ölpreis die entscheidende Rolle. Da werden Steuern, Netzentgelte und Abgaben ins Feld geführt, auf die man keinen Einfluss habe.

Als Verbraucher sind diese Preisentwicklungen schwer zu durchschauen. So werden wir uns auch diesmal damit begnügen müssen, dass unser Gas nicht billiger wird und die Preise bestenfalls stabil bleiben. Das gilt, bis der Ölpreis wieder steigt und der Automatismus wieder greift. 

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