Tarifsenkungen angekündigt

Kommentar zur Strompreis-Situation: Ein bisschen Sparen

Seit 14 Jahren sind die Strompreise ständig gestiegen. Jetzt kündigen viele Versorger Tarifsenkungen zum Januar an. Doch die Ersparnis ist eher gering. Wer mehr will, muss selbst aktiv werden. Ein Kommentar von Barbara Will.

Stromanbieter kaufen billiger ein, und der Öko-Obolus EEG-Umlage fällt im nächsten Jahr niedriger aus. Beides kommt endlich in den Haushalten an. Die Verbraucher, die Preissenkungen schon abgeschrieben hatten wie den Schnee zu Weihnachten, können ein bisschen sparen. Die Feststellung, dass bisher nur jeder dritte Stadt- und Kommunalversorger mit dem Preis runtergeht und die Marktführer bisher noch abtauchen, ist wohl grober Undank, aber trotzdem wahr.

Es wäre unfair, jede Tariferhöhung eines Stadtwerks als skrupelloses Abkassieren zu brandmarken. Denn rund die Hälfte des Strompreises machen staatliche Abgaben aus: Von der Offshore-Umlage bis zur Mehrwertsteuer langt die öffentliche Hand kräftig hin.

Der Strommarkt erzieht nicht zur Treue. Wer bei seinem Versorger bleibt, muss sich mit einer winzigen Ersparnis zufriedengeben. Wer wirklich sparen will, braucht Eigeninitiative – nämlich zum Wechseln.

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