Bürgermeister redet Klartext

Kommentar: Tibor Pézsa über Integration

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Tibor Pézsa über Heinz Buschkowskys Buch

Der Berlin-Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky schlägt Alarm: Parallelgesellschaften, Armut und Zoff auf den Straßen sind nicht mehr hinnehmbar. Tibor Pézsa, Leiter der Nachrichtenredaktion, hat Buschkowskys Buch vorab gelesen - ein Kommentar.

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Nein, Heinz Buschkowsky hat kein Buch gegen Ausländer und Arme geschrieben. All diejenigen, die ihm das jetzt zweifellos unterstellen werden, haben sein Buch nicht gelesen und von dem Staatsversagen in Berlin-Neukölln und Deutschlands anderen Problemvierteln wenig Ahnung. Der Neuköllner Bezirksbürgermeister bekommt gerade von Einwandererfamilien viel Zustimmung für seine Forderung nach konsequenter Verteidigung unserer Rechtsordnung, unserer Sprache, unserer Kindergärten und Schulen.

Gerade Einwanderer und Arme erfahren am eigenen Leib, was die Alternative zur Integration ist: das archaische Faustrecht in frauenfeindlichen Parallelgesellschaften, Clans und mafiösen Strukturen; Armut und Gewalt ohne Aussicht auf Besserung.

Buschkowskys oft erschütternde Beispiele aus der Neuköllner Wirklichkeit rütteln auf. Ist dies schon eine Stärke seines Buches, so dürfte die Politik an seinen Vorschlägen kaum vorbeikommen: eine entschiedene Einwanderungspolitik, die Durchsetzung von Bildung und die Verteidigung von Grundrechten und Ordnungsprinzipien im ganz alltäglichen Leben. tpa@hna.de

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